Brauner Feilenfisch (Stephanolepis hispidus)
- Steven Blum

- 1. Jan. 2000
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Aktualisiert: 20. Jan.
Der Braune Feilenfisch (Stephanolepis hispidus) ist die einzige Feilenfischart, der im subtropischen Ostatlantik vorkommt. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich nördlich der Kapverdischen Inseln über die Kanarischen Inseln bis zu den Azoren und Madeira. Im Mittelmeer kommt er nicht vor.
Die Körpergrundfarbe ist grau, graugrün bis olivbraun mit dunklen großen Flecken. An der Schwanzflosse befinden sich zwei dunkle Bänder, die jedoch nicht immer sehr deutlich zu sehen sind. Braune Feilenfische werden bis 17 cm lang. Wie alle Feilenfische hat der Braune Feilenfisch einen seitlich stark abgeflachten Körper mit spitz zulaufender Schnauze und schwimmt mit rudernden Bewegungen der Rücken- und Afterflossen. Das kleine Maul ist endständig.




Feilenfische (Monacanthidae) sind eine Familie aus der Ordnung der Kugelfischverwandten (Tetraodontiformes) und bewohnen vorwiegend Korallenriffe der tropischen Meere. Einige Arten, wie der Braune Feilenfisch (Stephanolepis hispidus), leben auch in Seegraswiesen und an Felsriffen in subtropischen und gemäßigten Meeren. Sie sind tagaktiv. Mit über 100 Arten in 32 Gattungen zählen die Feilenfische zu den größeren Fischfamilien. Ihren Namen verdanken sie ihrer rauhen, reibeisenähnlichen Haut.
Feilenfische sind eng mit den Drückerfischen (Balistidae) verwandt. Wie diese haben Feilenfische einen Rückenstachel-Mechanismus. Früher wurden die Feilenfische nicht als eigene Familie beschrieben, sondern als Unterfamilie der Drückerfische. Sie wurden teilweise als „Einstachelige Drückerfische“ bezeichnet.







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