An der Fergitzer Burgwallinsel
TV-Reportage blickt Brandenburger Unterwasserarchäologen über die Schulter
Der Reporter und Moderator Attila Weidemann war wieder unterwegs, um die faszinierende Gewässer- und Inselwelt der Region zu erkunden. Für die Serie „Inseln in Brandenburg“ begleitete er den Verein für Unterwasserarchäologie Berlin-Brandenburg e.V. (VUBB) zu einem ganz besonderen historischen Schauplatz: der Burgwallinsel im Oberuckersee. Auf der Insel befinden sich die Überreste einer rund 1.000 Jahre alten slawischen Burganlage. Sie war einst strategisches Zentrum des slawischen Stammes der Ukranen.

Zwei gewaltige Holzbrücken sicherten einst den Zugang zur Insel. Die sogenannte „lange Brücke“ führte von der Halbinsel Seehausen quer durch den See zur Burgwallinsel. Eine zweite Brücke verband die Insel mit dem Ufer bei Fergitz und überwand dabei Tiefen von bis zu 18 Metern. Diese hölzernen Relikte gehören zu den imposantesten und bedeutendsten ingenieurstechnischen Bauwerken der Slawenzeit im gesamten nordostdeutschen Raum.

Um das historische Erbe für die Zuschauer sichtbar zu machen, begleitete Attila Weidemann die Unterwasserarchäologen bei ihrer Arbeit. Der VUBB untersucht und dokumentiert diese versunkenen Bodendenkmäler seit vielen Jahren. Der Fernsehbeitrag fängt die magische Stimmung des Oberuckersees ein und zeigt eindrucksvoll, wie die Taucher verborgene Pfahlreste vermessen und die Geschichte Brandenburgs ans Tageslicht holen.




Gelüftet wird auch das Geheimnis der sogenannten "Fergitzer Schwimmsteine". Es handelt sich um verschlackte Lehmbrocken, die durch den Brand der Burg entstanden sind und durch Lufteinschlüsse auf dem Wasser schwimmen können.
Der TV-Beitrag wird voraussichtlich in der rbb-Vorabendsendung „DER TAG in Berlin & Brandenburg“ am 19. Oktober 2026 um 18 Uhr gezeigt.




Kommentare