Amphoren und ein Flugzeugrwack
- Roger Blum

- vor 18 Minuten
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Tauchen an der Küste von Brela (Kroatien)
Die malerische Küstenstadt Brela an der Makarska-Riviera wurde im 1. bis 4. Jahrhundert n. Chr. als römische Siedlung namens Berulia gegründet. Die Römer nutzten die geschützte, heute seichte Bucht von Podrače als Umschlagplatz für Schiffe und Handel. Die Bucht diente als sicherer Zufluchtsort vor den unberechenbaren Winden der Adria und als Umschlagplatz für den regionalen Seehandel.

Die Reste dieses alten römischen Hafens befinden sich heute unter Wasser. Bei archäologischen Tauchgängen wurden in der Bucht historische Keramikreste, Mauerreste und Anker aus der Römerzeit entdeckt. Bei meinem Tauchgang stieß ich auch auf Zeugnisse dieser Epoche. Zahlreiche Bruchstücke von römischen Keramiken und Amphoren lagen auf dem Meeresgrund.
Ziel unseres Tauchgangs war ein Flugzeugwrack. Auf etwa 18 m Tiefe liegt ein italienisches Euro-ALA Jet Fox Kleinflugzeug und bietet eine schönes Fotomotiv.



Kurz vor dem Auftauchen sahen wir in Strandnähe noch ein gelbes Seepferdchen.

Im Mittelmeer leben zwei Seepferdchenarten: das Kurzschnäuzige Seepferdchen (Hippocampus hippocampus) und das Langschnäuzige Seepferdchen (Hippocampus guttulatus). Obwohl keines von beiden eine eigenständige „gelbe Art“ darstellt, können beide Tiere ihre Farbe in ein kräftiges Gelb verwandeln. Diese Fähigkeit nutzen sie, um sich perfekt an Lebensräume wie Seegraswiesen oder Sandböden anzupassen.

Das Seepferdchen war schöner Abschluss eines tollen Tauchgangs.



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