Kurzschnäuzige Seepferdchen (Hippocampus hippocampus)
- Steven Blum

- 1. Jan. 2000
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Das Kurzschnäuzige Seepferdchen (Hippocampus hippocampus) ist ein kleiner, aufrecht schwimmender Meeresfisch mit einem charakteristisch pferdeähnlichen Kopf und einem kurzen, leicht nach oben gebogenen Schnauzenteil, der weniger als ein Drittel der Kopflänge beträgt – daher der Name „kurzschnäuzig“. Der Körper ist seitlich stark abgeflacht und durch knöcherne Ringe geschützt. Auffällig ist ein prominenter Dorn über jedem Auge. Die Färbung ist variabel und reicht von Braun über Orange und Violett bis Schwarz, manchmal mit hellen Flecken oder Mustern, die helfen, sich in Seegras und Algen zu tarnen. Die maximale Körperlänge beträgt etwa 15 cm.
Das Kurzschnäuzige Seepferdchen kommt im östlichen Atlantik und im Mittelmeer vor. Es wurde u. a. entlang der Küsten von Niederlande, Belgien, Südengland, Frankreich, Italien, Malta und Griechenland gefunden. Ebenso gibt es Nachweise aus Küstengewässern Nordafrikas.
Lebensräume sind flache, küstennahe Zonen wie Seegraswiesen, Algenfelder und schlammige oder sandige Böden, aber auch geschützte Bereiche in Ästuaren und felsige Strukturen. Die Tiere halten sich meist in der Nähe von Vegetation auf, wo sie sich mit dem greifbaren Schwanz festhalten können.




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