Seehund (Phoca vitulina)
- Steven Blum

- 1. Jan. 2000
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 2 Tagen



Der Seehund ist die häufigste Robbenart an den Küsten Europas und ein typischer Bewohner der Nord- und Ostsee.
Aussehen:
Seehunde haben einen rundlichen, kräftigen Körper mit kurzem Hals und einem verhältnismäßig kleinen Kopf. Ihr Fell ist grau bis braun gefärbt und mit dunklen oder hellen Flecken übersät – jedes Muster ist individuell. Erwachsene Tiere erreichen eine Länge von etwa 1,4–1,9 m und ein Gewicht von 60–170 kg.
Lebensraum:
Seehunde leben in küstennahen Gewässern, Buchten und Flussmündungen. Zum Ruhen und zur Aufzucht der Jungen nutzen sie Sandbänke, Strände oder flache Felsen, die bei Ebbe trockenfallen.
Nahrung:
Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Fischen wie Hering, Dorsch, Sandaal und Plattfischen. Daneben fressen sie auch Krebstiere und Tintenfische. Seehunde jagen meist allein und können sehr gut tauchen.
Verhalten:
Seehunde sind neugierige, aber vorsichtige Tiere. Häufig sieht man ihren Kopf aus dem Wasser ragen („Kiekerhaltung“). Sie sind gute Schwimmer und können mehrere Minuten unter Wasser bleiben.
Fortpflanzung:
Die Jungtiere werden im Frühsommer geboren und sind im Gegensatz zu anderen Robbenarten bereits schwimmfähig. Sie werden etwa drei bis vier Wochen gesäugt.







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