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Seehund (Phoca vitulina)

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Location: Helgoland, Deutschland (Foto: Steven Blum)
Location: Helgoland, Deutschland (Foto: Steven Blum)
Location: Helgoland, Deutschland (Foto: Steven Blum)
Location: Helgoland, Deutschland (Foto: Steven Blum)

Phoca vitulina
Location: Helgoland, Deutschland (Foto: Roger Blum)


Der Seehund ist die häufigste Robbenart an den Küsten Europas und ein typischer Bewohner der Nord- und Ostsee.


Aussehen:

Seehunde haben einen rundlichen, kräftigen Körper mit kurzem Hals und einem verhältnismäßig kleinen Kopf. Ihr Fell ist grau bis braun gefärbt und mit dunklen oder hellen Flecken übersät – jedes Muster ist individuell. Erwachsene Tiere erreichen eine Länge von etwa 1,4–1,9 m und ein Gewicht von 60–170 kg.


Lebensraum:

Seehunde leben in küstennahen Gewässern, Buchten und Flussmündungen. Zum Ruhen und zur Aufzucht der Jungen nutzen sie Sandbänke, Strände oder flache Felsen, die bei Ebbe trockenfallen.


Nahrung:

Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Fischen wie Hering, Dorsch, Sandaal und Plattfischen. Daneben fressen sie auch Krebstiere und Tintenfische. Seehunde jagen meist allein und können sehr gut tauchen.


Verhalten:

Seehunde sind neugierige, aber vorsichtige Tiere. Häufig sieht man ihren Kopf aus dem Wasser ragen („Kiekerhaltung“). Sie sind gute Schwimmer und können mehrere Minuten unter Wasser bleiben.


Fortpflanzung:

Die Jungtiere werden im Frühsommer geboren und sind im Gegensatz zu anderen Robbenarten bereits schwimmfähig. Sie werden etwa drei bis vier Wochen gesäugt.

 
 
 

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