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Pfauenflunder (Bothus lunatus)

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Die Pfauenflunder (Bothus lunatus) ist ein auffälliger, seitlich stark abgeflachter Plattfisch, der auf sandigen oder schlickigen Böden lebt. Beide Augen liegen auf der linken Körperseite, was für die Familie der Linksaugenflundern typisch ist. Die Oberseite ist sandfarben bis bräunlich gefärbt und mit leuchtend blauen, ringförmigen Flecken übersät, die an Pfauenaugen erinnern und der Art ihren Namen geben. Diese Zeichnung dient sowohl der Tarnung als auch der Täuschung von Fressfeinden. Die Unterseite ist hell und meist einfarbig.


Pfauenflunder Bothus lunatus
Location: Bonaire (Foto: Roger Blum)

Die Pfauenflunder erreicht gewöhnlich eine Länge von etwa 25 bis 35 Zentimetern. Sie hält sich meist gut getarnt auf dem Meeresboden auf, wobei sie sich oft teilweise eingräbt, sodass nur noch Augen und Körperumriss sichtbar sind. Mit wellenartigen Bewegungen der Flossen kann sie sich rasch fortbewegen oder sich blitzschnell im Sand verbergen.


Bothus lunatus
Location: St. Kitts (Foto Roger Blum)

Die Art lebt in tropischen und subtropischen Gewässern des westlichen Atlantiks, insbesondere in der Karibik, im Golf von Mexiko und entlang der Küsten Mittel- und Südamerikas. Man findet sie meist in flachem Wasser über Sandflächen in der Nähe von Korallenriffen oder Seegraswiesen, typischerweise in Tiefen von wenigen Metern bis etwa 100 Meter.


Pfauenflunder Bothus lunatus
Location: Dominica (Foto: Roger Blum)

Die Pfauenflunder ernährt sich vor allem von kleinen Fischen und Krebstieren, die sie als Lauerjäger vom Meeresboden aus überrascht. Durch ihre hervorragende Tarnung bleibt sie für Beute und Feinde oft lange unentdeckt.



Pfauenflunder Bothus lunatus
Location: Bahamas (Foto: Roger Blum)

 
 
 

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