Haar- und Federsterne bestimmen
- Steven Blum

- 1. Jan. 2000
- 1 Min. Lesezeit
Die Bestimmung von Haar- und Federsternen kann auf den ersten Blick schwierig sein, da diese Tiere mit ihren vielen feinen Armen oft sehr ähnlich erscheinen. Dennoch gehören sie zu den auffälligsten Vertretern der Stachelhäuter und lassen sich bei genauer Betrachtung anhand mehrerer Merkmale unterscheiden.
Haar- und Federsterne, wissenschaftlich zur Klasse der Crinoiden gehörend, zeichnen sich durch ihre zahlreichen, meist stark verzweigten Arme aus, die wie Federn oder Büschel wirken. Diese dienen der Nahrungsaufnahme: Mit ihnen filtern die Tiere planktonische Partikel aus der Strömung. Die Färbung ist oft sehr variabel und reicht von unauffälligen Braun- und Gelbtönen bis hin zu leuchtenden Kombinationen aus Rot, Schwarz oder Weiß, wobei Muster und Kontraste wichtige Bestimmungshinweise liefern können.
Ein zentrales Unterscheidungsmerkmal ist die Form und Anzahl der Arme sowie deren Verzweigung. Einige Arten besitzen relativ wenige, dickere Arme, während andere eine große Anzahl sehr feiner, dicht verzweigter Arme aufweisen. Auch die Körperhaltung kann Hinweise geben: Viele Federsterne sitzen gut sichtbar erhöht auf Korallen oder Felsen, während andere eher versteckt in Spalten oder unter Überhängen leben.
Zusätzlich spielt das Verhalten eine Rolle. Einige Arten sind überwiegend nachtaktiv und rollen ihre Arme tagsüber ein, während sie nachts zur Nahrungsaufnahme vollständig entfaltet sind. Andere bleiben auch am Tag geöffnet und sind entsprechend leichter zu beobachten.




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