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Gelbe Seescheide (Ciona edwardsi)

Die Gelbe Seescheide Ciona edwardsi ist eine einzeln lebende Manteltierart, die vor allem im Mittelmeer verbreitet ist. Sie lebt festgewachsen auf hartem Untergrund wie Felsen, in Spalten, unter Überhängen und kommt häufig in schattigen, geschützten Bereichen vor.


Seescheide Ciona edwardsi
Location: Korsika, Frankreich (Mit freundlicher Genehmigung: Evi Bräuer, Toulouse)

Der Körper von Ciona edwardsi ist länglich und sackartig geformt und kann mehrere Zentimeter lang werden. Charakteristisch ist die leuchtend gelbe bis gelblich-orange Färbung, die diese Art vergleichsweise gut sichtbar macht. Die äußere Hülle ist dünn, glatt und deutlich durchscheinend, sodass innere Strukturen oft schemenhaft erkennbar sind.

Auffällig sind die beiden Siphone an der Oberseite des Körpers. Der Einström-Siphon befindet sich am oberen Ende, während der Ausström-Siphon etwas seitlich versetzt liegt. Beide Öffnungen sind deutlich ausgeprägt und meist leicht gerandet. Bei Störung kann das Tier Wasser stoßartig ausstoßen und sich dabei zusammenziehen.


Die Oberfläche von Ciona edwardsi wirkt glatt und weich, und die Konsistenz ist deutlich gelatinös. Im Gegensatz zu vielen anderen Seescheiden besitzt diese Art keine dicke oder raue Außenhülle, sondern erscheint eher zart und empfindlich. Dadurch ist sie weniger widerstandsfähig gegenüber mechanischen Einflüssen.


Diese Seescheide bevorzugt ruhige bis mäßig strömungsreiche Lebensräume und ist häufig in Bereichen mit guter Wasserqualität anzutreffen. Sie kommt sowohl im Flachwasser als auch in größeren Tiefen vor, wird jedoch oft in geschützten Zonen beobachtet.


Arten der Gattung Ciona:

Ciona antarctica Hartmeyer, 1911

Ciona edwardsi Roule, 1884

Ciona fascicularis Hancock, 1870

Ciona gefesti Sanamyan, 1998

Ciona gelatinosa Bonnevie, 1896

Ciona hoshinoi Monniot, 1991

Ciona imperfecta Monniot C. & Monniot F., 1977

Ciona intestinalis (Linnaeus, 1767)

Ciona longissima Hartmeyer, 1899

Ciona mollis Ritter, 1907

Ciona pomponiae Monniot & Monniot, 1989

Ciona roulei Lahille, 1887

Ciona savignyi Herdman, 1882

Ciona sheikoi Sanamyan, 1998

 
 
 

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