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Stingray City: Schnorcheln mit Stachelrochen vor Grand Cayman

„Stingray City“ ist eine Sandbank im offenen Meer, die von unzähligen Amerikanischen Stechrochen (Dasyatis americana) bevölkert wird. Ursprünglich wurden die Rochen von Fischabfällen angelockt, die die Fischer hier regelmäßig ins Wasser warfen, wenn sie ihre Fänge säuberten. Nach über dreißig Jahren sind aus den „fliegenden Teppichen des Meeres“ handzahme Tiere und die größte Touristenattraktion der Hauptinsel Grand Cayman geworden.


Mitten in der Karibik befindet sich die Cayman Islands, ein britisches Übersee-Gebiet. George Town, die Hauptstadt der Caymans liegt auf der größten der Inseln (Grand Cayman) und ist ein beliebter Anlaufhafen für Kreuzfahrtschiffe. In der Hochsaison steht hier täglich eines oder sogar mehrere Schiffe vor Reede.


Täglich werden Massen von Touristen zur kleinen Sandbank gefahren. Die Fahrt mit dem Boot dauert etwa dreißig Minuten. Schon von weitem erkennt man die Stelle, an der plötzlich große Menschentrauben mitten im Meer zu stehen scheinen.



Die Rochen – mit einer Spannweite bis zu 2 m – verhalten sich heute wie zutrauliche Delphine. Man kann mit ihnen im bauchtiefen Wasser schwimmen, ihre glatte, weiche Haut streicheln und sie füttern. Wer keinen Kalmar oder sonst etwas bei sich hat, erhält in der Regel einen festen Rippenstoß, bevor die Rochen weiter schwimmen.




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