Schwanzfleckfeilenfisch (Cantherhines pullus)
- Steven Blum

- 1. Jan. 2000
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Der Schwanzfleckenfeilenfisch (Cantherhines pullus) hat einen hochrückigen, seitlich stark abgeflachten Körper. Seine Haut fühlt sich rau an, fast wie Sandpapier – daher der Name „Feilenfisch“. Typisch ist der dunkle Fleck am Schwanzstiel, der gut zur Bestimmung geeignet ist. Die Grundfarbe ist meist grau bis bräunlich und kann sich der Umgebung anpassen. Wie bei allen Feilenfischen besitzt er einen kurzen, aufrichtbaren Stachel auf dem Rücken. Der namensgebende Schwanzfleck kann Fressfeinde ablenken. Zudem ist der Fisch in der Lage, seine Färbung leicht zu verändern, um besser mit seiner Umgebung zu verschmelzen.
Größe: Er wird meist 20 bis 25 Zentimeter lang, maximal etwa 30 Zentimeter.
Verbreitung: Der Schwanzfleckenfeilenfisch lebt im westlichen Atlantik. Sein Verbreitungsgebiet reicht von Florida und den Bermudas über die Karibik bis nach Brasilien, einschließlich des Golfs von Mexiko.
Lebensraum: Er bewohnt Korallen- und Felsriffe, Seegraswiesen und küstennahe Bereiche. Man findet ihn meist in flachem Wasser bis etwa 30 Meter Tiefe, oft einzeln oder in Paaren.
Lebensweise: Der Schwanzfleckenfeilenfisch ist ein eher ruhiger und scheuer Fisch. Er schwimmt langsam und nutzt seine Tarnfarbe, um sich vor Feinden zu schützen. Bei Gefahr versteckt er sich zwischen Korallen oder Felsen.
Nahrung: Er ist ein Allesfresser, der sich vor allem von Schwämmen, Algen, Weichtieren und kleinen Krebstieren ernährt. Mit seinen kräftigen Zähnen kann er auch harte Nahrung abknabbern.
Fortpflanzung: Die Eier werden am Meeresboden abgelegt. Die Elterntiere bewachen das Gelege, bis die Larven schlüpfen. Die Jungfische treiben zunächst frei im offenen Wasser.








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