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Keilfleck-Picassodrückerfisch (Rhinecanthus rectangulus)

Rhinecanthus rectangulus
Location: Malediven (Foto: Petra Kleinke)


In der wissenschaftlichen Literatur werden 12 Gattungen mit etwa 40 Arten von Drückerfischen beschrieben.


Der Keilfleck-Picassodrückerfisch (Rhinecanthus rectangulus), auch Diamant-Picassodrückerfisch und Humusdrückerfisch genannt, wird ca. 30 cm lang. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über den Indopazifik von den Küsten Ost- und Südafrikas bis nach Japan und Hawaii. Auch im Roten Meer ist er anzutreffen. Er bevorzugt flacheres Wasser. Man trifft diese Art in Tiefen bis 20 m auf Riffterrassen und Saumriffen.


Keilfleck-Picassodrückerfische schwimmen mit wellenförmigen Bewegungen der zweiten Rückenflosse und gegenüberliegenden Afterflosse. Der erste, kräftige Rückenflossenstrahl ist vom übrigen Flossenteil getrennt, aufrichtbar und mit einem Gelenk des zweiten Stachels feststellbar. Diese Konstruktion hat Ähnlichkeit mit dem Abzug („Drücker“) einer Pistole, daher auch der Name Drückerfisch. Der Stachel kommt zum Einsatz, wenn sich die tagaktiven Fische zur Nachtruhe in Riffspalten verkeilen.


Wie alle Drückerfische haben Picasso-Drückerfische einen großen Kopf, der etwa ein Drittel des Körpers einnimmt, und ein relativ kleines Maul. Sie haben einen kräftigen Kiefer. Damit knacken sie Muscheln und Schnecken, Korallen und Krebstiere.


Der Keilfleck-Picassodrückerfisch ist Staatsfisch des US-Bundesstaates Hawaii

 
 
 

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