Filament-Teufelsfisch (Inimicus filamentosus)
- Steven Blum

- 1. Jan. 2000
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Der Filament-Teufelsfisch ist ein gedrungener, stark getarnter Bodenfisch mit warziger Hautstruktur. Auffällig sind die langen, fadenförmigen Fortsätze an den Brustflossen, die ihm seinen Namen geben. Die Färbung variiert je nach Untergrund von sandfarben bis bräunlich-rot und bietet exzellente Tarnung. Die Brustflossen sind breit und dienen sowohl zur Fortbewegung als auch zum „Laufen“ über den Meeresboden.
Größe: Bis etwa 25–30 cm Gesamtlänge.
Verbreitung: Indopazifik – von Ostafrika und dem Roten Meer über Südostasien bis nach Japan, Australien und Polynesien.
Lebensraum: Küstennahe Gewässer in Tiefen von ca. 5–50 m. Bevorzugt sandige oder schlammige Böden in der Nähe von Korallenriffen oder Seegraswiesen, wo er sich oft eingräbt oder reglos verharrt.
Lebensweise: Der Filament-Teufelsfisch ist ein Lauerjäger. Er bleibt nahezu bewegungslos liegen und schlägt blitzartig zu, wenn sich Beutetiere nähern. Seine Tarnung macht ihn selbst aus nächster Nähe schwer erkennbar.
Nahrung: Kleine Fische, Krebstiere und andere bodennahe Wirbellose.
Giftigkeit: Wie andere Teufelsfische besitzt Inimicus filamentosus stark giftige Stacheln in der Rückenflosse. Ein Stich kann für Menschen äußerst schmerzhaft und medizinisch relevant sein. Taucher und Fischer sollten großen Abstand halten und den Fisch nicht berühren.







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