Schlanker Feilenfisch (Monacanthus tuckeri)
- Steven Blum

- 1. Jan. 2000
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Der Schlanke Feilenfisch (Monacanthus tuckeri) gehört mit ca. 10 cm Länge zu den kleinsten Arten der Feilenfischfamilie. Die Körperfärbung ist meist gelblich braun mit weißen, unregelmäßigen Netzmuster. Die Rückenpartie ist gewöhnlich dunkler als der Bauch. Er ist meist eng an Horn-und Fächerkorallen anzutreffen. Seine Körperzeichnung hebt sich von den Fächern der Gorgonien kaum ab. Er verlässt sich dabei so sehr auf seine Tarnung, dass er erst im allerletzten Moment flieht, wenn er sich bedroht fühlt.
Wie alle Feilenfische hat der Schlanke Feilenfisch einen seitlich stark abgeflachten Körper mit spitz zulaufender Schnauze und schwimmt mit rudernden Bewegungen der Rücken- und Afterflossen. Das kleine Maul ist endständig.

Feilenfische (Monacanthidae) sind eine Familie aus der Ordnung der Kugelfischverwandten (Tetraodontiformes) und bewohnen vorwiegend Korallenriffe der tropischen Meere. Einige Arten, wie der Braune Feilenfisch (Stephanolepis hispidus), leben auch in Seegraswiesen und an Felsriffen in subtropischen und gemäßigten Meeren. Sie sind tagaktiv. Mit über 100 Arten in 32 Gattungen zählen die Feilenfische zu den größeren Fischfamilien. Ihren Namen verdanken sie ihrer rauhen, reibeisenähnlichen Haut.
Feilenfische sind eng mit den Drückerfischen (Balistidae) verwandt. Wie diese haben Feilenfische einen Rückenstachel-Mechanismus. Früher wurden die Feilenfische nicht als eigene Familie beschrieben, sondern als Unterfamilie der Drückerfische. Sie wurden teilweise als Einstachelige Drückerfische bezeichnet.






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