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  • AutorenbildRoger

Sporttaucher-Museum feiert 5jähriges Jubiläum

Internationaler Museumstag 2019


Wie in den vergangenen Jahren auch hatte das Sporttauchermuseum Berlin-Wendenschloß am Internationalen Museumstag 2019 seine Pforten geöffnet. Der Internationale Museumstag wird alljährlich vom Internationalen Museumsrat ICOM ausgerufen und fand bereits zum 42. Mal statt. Es ist schon Tradition, dass sich das Tauchermuseum an dem Aktionstag beteiligt und seine Sammlung historischer Tauchtechnik interessierten Besuchern vorstellt. Ziel des Aktionstages ist es, auf das breite Spektrum und die thematische Vielfalt der Museen aufmerksam zu machen.





Uwe Scholz und Otmar Richter begrüßten am 19. Mai 2019 über 60 Besucher und stellten ab 10 Uhr das Museum und die Vereinsarbeit vor. Um 11 Uhr wurde mit einem Glas Sekt auf das 5jährige Bestehen des Sporttauchermuseums angestoßen.





Die feierliche Eröffnung des Sporttauchermuseums erfolgte anlässlich des Internationalen Museumstages am 18. Mai 2014. Der Museumstag stand damals unter dem Motto „Sammeln verbindet“. Seitdem ist das Museum ein wichtiger Teil der Vereinsarbeit des Tauchsportklubs Adlershof im Pro Sport 24 e.V.



Foto: Dr. Martin Rauschert übergibt dem Museum mehrere Bücher seiner Antarktisexpeditionen



Neben regelmäßigen Vorträgen und Führungen ist es Teil des alljährlichen „Alte Karpfen“-Treffens und Begegnungsstätte für Jung und Alt. Das Motto des Museumstages 2019 konnte demnach treffender nicht sein: Museen – Zukunft lebendiger Tradition. Passend zu diesem Motto wurde das Buch „Ein Pinguin in Wendenschloß“ vorgestellt, in dem aktive und ehemalige Mitglieder des Tauchsportklubs Adlershof aus den Anfangsjahren des Sporttauchens berichten und die Geschichten hinter den Exponaten des Museums erzählen.






Gerhard Steinert berichtet von der Jagd mit Harpune und Kamera Anfang der 1950er Jahre, Jürgen Schmidt vom Bau erster Tauchanzüge aus ausgedienten Wetterballons und Schwammgummi-Matten, deren ursprünglicher Verwendungszweck als rutschfeste Abtreter vor Badewannen gedacht war. Spannend geschildert wird der weite Weg zum Grund des Heinitzsees und die Beinahe-Katastrophe der Höhlenexpedition in die Heimkehle 1958. Bernd Papenfuß erzählt von einer Fotopirsch in der Ostsee und Otmar Richter von Unterwasserscooter-Fahrten und seinem „Grünen Ungeheuer“, das einst in den heimischen Seen auf Foto-Jagd ging. Vorgestellt werden in dem Buch eine Auswahl an Ausstellungsstücken des Sporttauchermuseums, unter anderem der legendäre Pinguin-Trockentauchanzug, die Aquaflex, Watermann´s Taucherhelm und vor allem Eigenbau-Unterwassergehäuse, die den Sammlungsschwerpunkt des Museums darstellen.




Foto: Roger Blum im Gespräch mit Gerhard Steinert



Die Zeitreise durch die Welt des Tauchens endete um 18 Uhr. Es gab wie immer viel Gesprächsstoff und es bleibt zu hoffen, dass sich das Sporttauchermuseum auch im nächsten Jahr am Internationalen Museumstag beteiligen wird.

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